Philippe Ariès: Geschichte der Kindheit

Philippe Ariès‘ „Geschichte der Kindheit“ (Originaltitel: „L’enfant et la vie familiale sous l’ancien régime“) ist ein einflussreiches Werk der Sozialgeschichte, das die Vorstellungen von Kindheit im Laufe der Geschichte untersucht. Ariès‘ zentrale These ist, dass das Konzept der Kindheit, wie wir es heute verstehen, eine relativ moderne Erfindung ist.

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Giambattista Vicos Werk

Giambattista Vico (1668-1744) war ein italienischer Philosoph, Rhetoriker, Historiker und Jurist. Sein Hauptwerk, Scienza Nuova (Neue Wissenschaft), erschien erstmals 1725 und stellt einen Versuch dar, eine neue, umfassende Wissenschaft der menschlichen Geschichte und Kultur zu begründen. Vico kritisierte die kartesianische Philosophie und betonte die Bedeutung der Geschichte und der Kultur für das menschliche Denken. Er entwickelte eine zyklische Geschichtsphilosophie, die die Geschichte der Menschheit in drei Zeitalter einteilt: das göttliche, das heroische und das menschliche.

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August Hermann Niemeyer: Eine kurze Biographie

August Hermann Niemeyer (1754-1828) war ein deutscher Pädagoge und Theologe, der als einer der Begründer der modernen Pädagogik gilt. Er wurde am 1. September 1754 in Halle an der Saale geboren und studierte Theologie und Philosophie an der dortigen Universität. Nach seinem Studium arbeitete er als Lehrer und Prediger und wurde 1779 zum Professor für Theologie an der Universität Halle berufen.

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Comenius‘ didaktische Prinzipien

Johann Amos Comenius (1592-1670) war ein tschechischer Philosoph, Theologe und Pädagoge, der als einer der Begründer der modernen Pädagogik gilt. Sein umfangreiches Werk umfasst Schriften zur Didaktik, zur Sprachlehre, zur Philosophie und zur Theologie.

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Ratkes didaktische Reform

Wolfgang Ratke (1571-1635), auch bekannt als Wolfgangus Ratichius, war ein deutscher Didaktiker und Pädagoge, der die Notwendigkeit einer umfassenden Bildungsreform im 17. Jahrhundert erkannte. Seine Ideen, die er in zahlreichen Schriften und „Memorialen“ darlegte, zielten auf eine Vereinfachung und Verbesserung des Unterrichts ab, um den Lernprozess effektiver und für Schüler*innen zugänglicher zu gestalten.

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Immanuel Kant: Über Pädagogik

Immanuel Kants „Über Pädagogik“ (1803) ist eine Sammlung von Vorlesungen, die der Philosoph zwischen 1776 und 1787 an der Universität Königsberg gehalten hat. Obwohl Kant nicht primär als Pädagoge bekannt ist, liefert dieses Werk wichtige Einblicke in seine Philosophie der Erziehung und seine Vorstellung von der Entwicklung des Menschen.

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Johann Bernhard Basedow: Elementarwerk

Johann Bernhard Basedows „Elementarwerk“ (1774) war ein Meilenstein der Aufklärungspädagogik und hatte großen Einfluss auf die Schulreform im 18. Jahrhundert. Basedow, ein deutscher Pädagoge und Theologe, entwarf mit diesem Werk ein umfassendes Konzept für eine kindgerechte und ganzheitliche Bildung, das sich an den Prinzipien des Philanthropismus orientierte.

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Das Werk Wilhelm von Humboldts

Wilhelm von Humboldt (1767-1835) war ein Sprachwissenschaftler, Philosoph und Staatsmann, der die Entwicklung des deutschen Bildungswesens maßgeblich beeinflusste. Obwohl er kein explizit pädagogisches Werk verfasst hat, sind seine bildungstheoretischen Ideen in seinen Schriften zur Sprachphilosophie, Anthropologie und Politik enthalten. Als sein Hauptwerk in diesem Zusammenhang gilt die „Über die Kawi-Sprache auf der Insel Java“ (1836), insbesondere die Einleitung „Über die Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaues und ihren Einfluß auf die geistige Entwicklung des Menschengeschlechts“.

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John Locke: Some Thoughts about Education

John Lockes „Some Thoughts Concerning Education“ (1693) ist ein einflussreiches Werk der Pädagogik, das die Erziehung im Zeitalter der Aufklärung prägte. Locke, ein englischer Philosoph und Arzt, formuliert darin seine Ideen zur Bildung des Gentleman, die jedoch weit über die ständischen Grenzen hinaus Bedeutung erlangten.

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