Artikel-Schlagworte: „Notarzt“

Woche der Wiederbelebung vom 16.9.–22.9.2013

Heute startet die Woche der Wiederbelebung.

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Jeden Tag wählen in Deutschland rund 35.000 Menschen den bundesweiten Notruf 112. Oft geht es dabei um eine lebensbedrohliche Situation, in der schnelle Hilfe wichtig ist.

Bei einem Herzstillstand sind es immer nur wenige Minuten, die über Leben und Tod entscheiden. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte vergeht daher wertvolle Zeit. Können Sie, die Bürgerinnen und Bürger, in dieser Situation erste Hilfe leisten, steigen die Überlebenschancen des Betroffenen um ein Vielfaches.

Viele Menschen wagen es nicht, in einer solchen Situation lebensrettend einzugreifen. Sie haben Angst, etwas falsch zu machen. Angst, die ihnen der Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. nehmen will. Mit Ihrer bundesweiten Kampagne „Ein Leben retten – 100 Pro Reanimation” zeigen Sie, dass es nicht schwer ist, Betroffenen das Leben zu retten: Mit nur wenigen, einfachen Schritten kann ein Herzstillstand festgestellt, der Notruf gewählt und die Herzdruckmassage begonnen werden.

Ein Herzstillstand kann jeden treffen. Aus diesem Grund habe ich gerne die Schirmherrschaft über die wichtige Initiative „Ein Leben retten – 100 Pro Reanimation“ übernommen. Denn für jeden Einzelnen von uns kann es irgendwann einmal von großer Bedeutung sein, Wiederbelebungsmaßnahmen zu beherrschen.

Fest steht: Einhundert Prozent – 100 Pro Reanimation kann das Leben eines Menschen retten – vielleicht sogar unser eigenes!

via einlebenretten.de.

“Nordhorn. Ein Notarzt hat eine 89 Jahre alte Frau in Nordhorn fälschlicherweise für tot erklärt. Der…”

“Nordhorn. Ein Notarzt hat eine 89 Jahre alte Frau in Nordhorn fälschlicherweise für tot erklärt. Der Irrtum fiel erst eine Stunde später einem Bestatter auf, der die Frau abholen und in einen Sarg legen wollte, sie aber lebend vorfand. Die Frau sei dann vier Tage später in der Euregio-Klinik in Nordhorn gestorben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Osnabrück.”

Niedersachsen: Arzt erklärt 89-Jährige irrtümlich für tot | Frankfurter Rundschau – Panorama

Dienstag…

… ist ja, wie schon mehrfach erwähnt, der Tag der sich immer am längsten hinzieht. Heute auch wieder. Sind jetzt – glaub ich – bei unserer siebten Fahrt und stehen dafür vor der Dialyse in Hofheim rum. Vielleicht ist danach ja Feierabend. Mal sehen.

Erwähnenswert und zumindest für mich hochmotivierend war übrigens der Podcast von hr2 – Der Tag vom 13.01.: Die Wohlfühlfalle, oder: Die Illusion vom Sinn der Arbeit.

Übrigens musste ich deswegen heute statt mit der S-Bahn mit dem Auto zur Arbeit fahren:
Mann unter S-Bahn eingeklemmt
Ein Fahrgast ist am Dienstagmorgen am Bahnhof in Friedberg (Wetterau) von der Bahnsteigkante unter eine S-Bahn gerutscht und konnte sich nicht mehr selbst befreien.
Der Mann habe einsteigen wollen, als er zwischen den Zug und den Bahnsteig fiel, berichtete ein Bahnsprecher. Zur Bergung wurden Notarzt und Feuerwehr alarmiert. Zwei Gleise wurden gesperrt.

[Quelle: http://tinyurl.com/96y6fj]

Falsche Notärzte

“An einem Abend im Februar: Heinz S. hat Atemnot, Schweißausbrüche und Schmerzen im Brustkorb – deutliche Anzeichen für einen Herzinfarkt. Seine Frau ruft den ärztlichen Notfalldienst. Den betreibt die Kassenärztliche Vereinigung. Was Mutter und Tochter nicht ahnen: Die Kassenärztliche Vereinigung schickt eine Kinderärztin, weil die an diesem Abend eben gerade Dienst hat. Bundesweit werden niedergelassene Ärzte zum Notfalldienst verpflichtet. Und der Patient weiß oft nicht, was für ein Arzt zu ihm kommt.

Die Kinderärztin diagnostiziert eine Lungenentzündung und fordert einen ganz normalen Krankentransportwagen an – ein fataler Fehler. Heinz S. hatte einen Herzinfarkt. Kurze Zeit, nachdem die Ärztin das Haus verlassen hat, stirbt er. Die Fahrer des Krankentransportwagens können nichts mehr für ihn tun. Ein Notarzt hätte den Herzinfarkt ziemlich sicher erkannt und den Rentner auf dem schnellsten Weg ins Krankenhaus bringen lassen.”

[via] [Link zum Quote ]

Freitag – ASB

Da stand doch tatsächlich grad irgendein ehrenamtlicher vom ASB vor der Tür und wollte mich dazu bewegen eben dort beizutreten. Als Argument hat er gebracht, dass doch unser Hund – Pünktchen hat auch mit zur Tür rausgeguckt – ein Rettungshund (?!) werden könnte wenn er denn nicht zu alt wäre, und außerdem würde der ASB in Frankfurt doch einen Babynotarztwagen bereit stellen; was aber so ja irgendwie nicht stimmt, da der Baby NAW von der BF betrieben wird – eventuell hat da der ASB was mitfinanziert, weiß ich aber nicht genau. Jedenfalls hab ich ihm gesagt, dass es solche Finanzierungsprobleme wohl nicht geben würde, wenn man solche Sachen auch an private Organisationen abgeben würde, die dann sowas wie einen Baby NAW (z.B.) einfach bereitstellen und betreiben würden und es nicht nötig hätten irgendwelche Leute von Haustür zu Haustür zu schicken. Daraufhin ist er wieder abgezogen.

FR: Rettungsdienste warnen vor Notarzt-Lücke

Vor allem auf dem Land “haben viele Krankenhäuser schon echte Probleme”, Notdienste zu besetzen

Kassel. Der Deutsche Berufsverband Rettungsdienst (DBRD) warnt vor einer Notarzt-Lücke in Deutschland. Gerade in ländlichen Bereichen gebe es immer weniger Notärzte. “Der Ärztemangel schlägt auch in der Rettungsmedizin voll durch. Viele kleine Krankenhäuser haben schon echte Probleme, den Notdienst sicherzustellen”, sagte DBRD-Vize Bernhard Gliwitzky beim 23. Bundeskongress Rettungsdienst im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Kassel. “Das ist in den Ballungsräumen kaum ein Problem, in der Fläche dafür um so stärker.”

Gliwitzky forderte in diesem Zusammenhang mehr Kompetenzen für die Helfer. “Wenn sich jemand einen Fuß bricht und mit starken Schmerzen vor zwei Rettungsassistenten sitzt, dürfen die ihm offiziell nicht helfen. Nach geltendem Recht darf die Schmerzspritze erst der dazukommende Arzt geben. Das ist nicht nur weltfremd, sondern für den Patienten eine hohe Belastung. Und auch für den Helfer, der nicht helfen darf.”

Aus “Angst vor einer juristischen Grauzone” würden zudem viele Rettungsdienste Maßnahmen, die inzwischen toleriert werden, nicht erlauben. “Wir fordern da klare Regelungen, auch um ein Kompetenzgefälle zwischen den Bundesländern anzugleichen.”

Gleichwohl halte der Verband am Notarztsystem fest: “Die Notfallmedizin ist eine gemeinsame Sache zwischen Ärzten und Sanitätern. Allerdings soll der Arzt nicht mit Lappalien aufgehalten werden, sondern seine Stärke in den Fällen ausspielen, wo er gebraucht wird.”

Der Verband unterstütze den Vorstoß, die Ausbildungszeit für Rettungssanitäter von zwei auf drei Jahre auszudehnen. Es dürfe aber nicht um ein reines Aufblähen der Lehre gehen: “Ein Jahr mehr nützt nichts, wenn derjenige dann nicht mehr kann oder nicht mehr darf.” Unbefriedigend sei zudem, dass Rettungsassistenten ihre Ausbildung noch mit mehreren Tausend Euro selbst bezahlen müssten, während in anderen Lehrberufen ein Einkommen gezahlt werde. “Eine Vergütung ist das Ziel. Es darf dann aber nicht so kommen, dass die Rettungsassistenten in der Ausbildung als billige Arbeitskräfte missbraucht werden und erfahrene Sanitäter verdrängen”, sagte Gliwitzky. dpa

[Quelle: fr-online.de/…]
[related Link: dbrd.de]
[related Links: del.icio.us/xeviousbth/rettungsdienst]

Hypertonie

Def.: Die hypertensive Krise ist eine plötzlich auftretende, bedrohliche Fehlregulation des Kreislaufs mit extrem hohen Blutdruck.

Ursachen: Meist bei Patienten mit Bluthochdruckkrankheit bei seelischen & körperlichen Belastungen oder nichteinnahme von Medikamenten (gegen Hypertonie). Außerdem möglich: Erkrankungen der Nieren oder Hormondrüsen; Rauschmittelvergiftungen (besonders Alkohol) oder Drogenentzug.

Symptome: Druck, Stechen, Klopfen in der Herzgegend. Druck, Schmerzen im Kopf. Sehstörungen, Schwindel, Erbrechen. Extremer Blutdruck: Systolisch über 240 mmHg, diastolisch über 120 mmHg. Weitere Symptome sind abhängig von Herzkomplikationen. Bewusstseinsstörung durch Hirnkomplikationen. Verwirrtheitszustände, Krämpfe, Lähmungen.

Massnahmen: Blutdruck senken = oberste Priorität. Organkomplikationen (Herz & Hirn) beseitigen. Stabile Seitenlage (bei drohender oder bereits eingetretener Bewusstlosigkeit), Bei unzureichender Atmung: assistierte bzw. kontrollierte Beatmung. Lagerung: erhöhter Oberkörper + herabhängende Beine. Sauerstoff: ~15 l/min über Maske. i.v. Zugang mit Vollelektrolytlösung. Psychische Betreuung. Kontinuierliche Überwachung Vitalfunktionen und Bewusstseinslage. Kontrollmessung des Blutdrucks in möglichst kurzen Abständen (Erstmessung möglichst an beiden Armen). Überwachung der Atemfrequenz und -qualität, Hautbeschaffenheit, O2 Sättigung, EKG. Lückenlose Dokumentation. Medikamente zur Blutdrucksenkung durch Notarzt (z.B. Nitrolingualspray).

[Quelle: LPN-San – Lehrbuch für Rettungssanitäter, Betriebssanitäter und Rettungshelfer, 2., aktualisierte Aufl.]

[Dokumente: “Wenn das Herz übertourt”, Rettungsmagazin Nov./Dez. 2006 (pdf)]
[Links: blog.lebensunfaehig.org/medblog/…; de.wikipedia.org/; netdoktor]

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Vor einem Jahr
  • 24.09.2016 Keine Beiträge an diesem Tag.


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