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Doppelmord in Frankfurt

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In den heutigen Mittagsstunden hat sich in der Iselinstraße ein Tötungsdelikt ereignet, dem zwei Menschen zum Opfer fielen. Der mutmaßliche Täter, ein 67 Jahre alter Mann, hat sich gegen 12.40 Uhr der Polizei gestellt. Bei den Toten handelt es sich um ein Mann und eine Frau. Näheres ist gegenwärtig nicht bekannt.

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Erweiterter Suizid

“Ein Amoklauf ist kein Amoklauf, sondern ein “erweiterter Suizid”. Spitzenmanager bekommen vor ihrem Ruhestand eine “Halteprämie”. Und in einem großen Unternehmen ist von “betriebsratsverseuchten Mitarbeitern” die Rede. Seit Anfang des Jahres sind beim Frankfurter Sprachwissenschaftler Horst Dieter Schlosser wieder mehr als 500 Vorschläge für das Unwort des Jahres eingegangen. Und viele Sprachschöpfungen hätten das Zeug, tatsächlich in eine Reihe mit “notleidenden Banken” (2008), “Herdprämie” (2007) und freiwillige Ausreise (2006) aufgenommen und zum Unwort des Jahres bestimmt zu werden, sagt Schlosser.”

Unwort des Jahres: Wanted: verbale Missgriffe | Frankfurter Rundschau – Frankfurt

Wer in Offenbach mit dem Auto unterwegs ist, muss offenbar…

Wer in Offenbach mit dem Auto unterwegs ist, muss offenbar besonders aufpassen – nicht nur als Frankfurter. Denn Offenbacher verursachen laut einer neuen Statistik in Hessen die meisten Unfälle. (via Studie der Versicherer: Offenbacher fahren am schlechtesten | Nachrichten | hr)

[Na sowas. Damit konnte jetzt aber niemand rechnen.]

Der Mann schien von der Aktion nichts mitbekommen zu haben….

Der Mann schien von der Aktion nichts mitbekommen zu haben. Sonst wäre er wohl nicht mit einem gestohlenen Rad unterwegs gewesen, und das auf der Autobahn A3. Doch wer sich Mitte Mai auf zwei Rädern bewegte, hatte gute Chancen, in eine Untersuchung zu geraten. Insgesamt 5675 Motor- und Fahrräder hat das Polizeipräsidium Frankfurt bei den Schwerpunktkontrollen “Zweirad” unter die Lupe genommen – parallel zu den anderen hessischen Präsidien. (via Polizeikontrolle: Für viele Radler gibt es kein Rot | Frankfurter Rundschau – Frankfurt)

[wasn Glück. Keine Kontrolle mitbekommen.]

“Der hilfsbereite Herr im Anzug muss nicht lange überlegen: “Da müssen Sie Alexanderplatz…”

“Der hilfsbereite Herr im Anzug muss nicht lange überlegen: “Da müssen Sie Alexanderplatz umsteigen”, empfiehlt er der jungen Dame, die ihn auf dem U-Bahnsteig nach dem Weg gefragt hat. Was er nicht weiß: Die junge Dame ist Studentin und testet sein Deutsch. Und, für ihn vielleicht noch schlimmer: Was er da gesagt hat, unterscheidet sich aus linguistischer Sicht nicht von der Ausdrucksweise junger Deutschtürken, wenn sie sagen: “Wir sind Görlitzer Park” oder “Die sind alle Schule”.”

Sprache: “Wir sind Görlitzer Park” – Kiezdeutsch hat Regeln | Wissen | Nachrichten auf ZEIT ONLINE

Beim Unfall eines Krankenwagens bei Fulda ist eine Patientin ums…

Beim Unfall eines Krankenwagens bei Fulda ist eine Patientin ums Leben gekommen. Vier Menschen wurden schwer verletzt. Der Wagen des Roten Kreuzes war in einen Lastwagen geprallt. (via Lastwagen gerammt: Patientin stirbt in verunglückten Krankenwagen | hr)

“Intellektuelle fürchten Google. Denn durch die digitale Revolution, die der Internetkonzern mit dem…”

“Intellektuelle fürchten Google. Denn durch die digitale Revolution, die der Internetkonzern mit dem Scannen von Büchern vorantreibt, sehen Autoren ihre Arbeit bedroht. Politiker und Autoren diskutieren über ein neues Urheberrecht, das auch den Schreibern Einkünfte sichert. Es könnte zu spät sein.”

Digitale Revolution: Google frisst die Bücher – und schockt die Autoren – Nachrichten Webwelt – WELT ONLINE

“Frankfurter Nächte beginnen donnerstags. Rotes Licht fällt durch die gläsernen Wände des Walden auf…”

“Frankfurter Nächte beginnen donnerstags. Rotes Licht fällt durch die gläsernen Wände des Walden auf die Weißadlergasse, illuminiert die Mitternacht. Drin sind fast alle Tische belegt, sieht man schon von außen. Vor der Tür steht ein Grüppchen Raucher, palavert in die Nacht. “Montag, Dienstag, Mittwoch, gehen die Leute nach der Arbeit heim”, sagt Samuel Romanus, Betriebsleiter der Szene-Bar.”

Nachtleben: Die letzten holen gleich Frühstück | Frankfurter Rundschau – Frankfurt

“Keine Blutanalyse, kein Hirnscan, kein Psychotest: Wissenschaftler wollen allein an den Augen…”

“Keine Blutanalyse, kein Hirnscan, kein Psychotest: Wissenschaftler wollen allein an den Augen erkennen, ob Menschen krank sind – und wie gefühlvoll sie sind”

Verräterischer Blick: Lassen sich Krankheiten an den Augen ablesen? | Nachrichten auf ZEIT ONLINE

Wir können alles – außer ermitteln

14 Tage nach Tim K.s gefälschtem Chat-Eintrag gestehen schwäbische Fahnder die nächste Panne. Diesmal geht es um ein Phantom – und Wattestäbchen Am Donnerstag vor 14 Tagen, nach dem Amoklauf von Winnenden, kann es den schwäbischen Ermittlern nicht schnell genug gehen. Eben erst sind sie im Internet auf eine vermeintliche Mitteilung des Todesschützen Tim K. gestoßen („Ich meine es ernst“) – und schon verkündet Innenminister Heribert Rech, der 17-Jährige habe seine Tat im weltweiten Netz angekündigt. Der Chat-Eintrag freilich entpuppt sich wenig später als Fälschung. Rech und Polizei sind blamiert. Gestern nun, wieder ist es Donnerstag, und wieder wendet sich ein baden-württembergischer Minister an die Öffentlichkeit. Der Grund: Erneut haben sich schwäbische Ermittler eine unglaubliche Panne geleistet. Dabei kann der Zeitdruck diesmal nicht als Entschuldigung herhalten. Im Gegenteil: Jahrelang haben die Schwaben ermittelt, sogar ein SEK gegründet, das 16 000 Überstunden anhäufte, um das „Phantom von Heilbronn“ zu überführen. Bloß: Das Phantom, angeblich für mehrere Morde und Dutzende weitere Straftaten verantwortlich, existiert gar nicht. Vielmehr stießen die Ermittler wohl nur deswegen an allen Tatorten auf den immergleichen Gencode, weil sie die DNA-Proben mit offenbar verunreinigten Wattestäbchen des immergleichen Herstellers aufnahmen. „Das hätte natürlich nicht passieren dürfen“, sagt Justizminister Ulrich Goll lapidar. Einer der spannendsten deutschen Kriminalfälle der letzten Jahre verkommt damit zur Polizeiposse. Dabei hatten erfahrene Beamte schon früher darauf hingewiesen, dass die rund 40 Delikte nach aller kriminalistischen Logik unmöglich ein und derselben Person zugeschrieben werden konnten. Das – übrigens weibliche – Phantom hätte demnach nämlich nicht nur 2007 in Heilbronn einen Polizisten erschossen. Es hätte außerdem in Österreich diverse Supermärkte ausgeräumt, in Idar-Oberstein eine Rentnerin umgebracht, in einem Offenbacher Büro die Kaffeekasse geplündert, in der Eifel eine Heroinspritze liegen gelassen, in Hessen einem Täter die Waffe geladen – und so weiter und so fort. „Eine sehr peinliche Geschichte“, nennt der Chef der baden-württembergischen Polizeigewerkschaft, Josef Schneider, das Ganze nun – wenn die Wattestäbchen-Version wirklich stimme. Tut sie’s? Noch ist die Frage, wessen DNA in den Stäbchen schlummerte, nicht beantwortet. War es eine Wattewicklerin der österreichischen Herstellerfirma? Oder eine Verpackerin? Oder eine Baumwollpflückerin von einer der Zulieferfirmen? Grundsätzliche Zweifel hat Minister Goll gleichwohl keine an der Watte-Erklärung. Er hält den Fall für gelöst. Kollege Rech äußert sich vorsichtiger: „Wir müssen das Ergebnis der Ermittlungsbehörden abwarten“, ließ er Donnerstag mitteilen. Wenigstens Rech hat seine Lektion gelernt.

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