AED via Drohne

Der Ingenieurswesenstudent Alec Mormont der TU Delft hat im Rahmen seiner Doktorarbeit eine Drohne entwickelt, die im Falle eines Herzstillstandes einen Defibrillator zum Unglücksort befördert. Die Drohne soll mit ~100km/h unterwegs sein und so jeden Punkt in einem Umkreis von 2km in ca. einer Minute erreichen.

Krankenwagen bräuchten laut Mormont dagegen im Schnitt zehn Minuten. Das kann dann zu spät sein: Schon nach vier bis sechs Minuten könne es zum Hirnschaden oder gar zum Tod des Patienten kommen. “In der EU erleiden jedes Jahr etwa 800.000 Menschen einen Herzstillstand. Nur acht Prozent überleben”, sagt Mormont. Mit seiner Ambulanz-Drohne will er die Zahl deshalb auf 80 Prozent erhöhen.

Das Gerät fliegt dazu autonom die GPS-Daten des Unfallorts an, die vom Telefon des Notrufers übermittelt werden. Über Funk stellt sie dann eine Audio- und Videoverbindung zum Krankenhaus her, damit Ärzte die Ersthelfer anleiten können. Währenddessen macht sich ein Krankenwagen auf den Weg, damit schnell auch professionelle Hilfe vor Ort ist.

Derzeit wird an einer Machbarkeitsstudie und einem Businessplan gearbeitet.

Quelle: heise.de
Bild: Alec Mormont / TU Delft

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Vor einem Jahr
  • 23.11.2016 Keine Beiträge an diesem Tag.


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