Fragt man in Frankfurt die Leute, was denn die Hauptwache sei, bekommt man vi…

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Fragt man in Frankfurt die Leute, was denn die Hauptwache sei, bekommt man viele Antworten. Die einen haben einen Platz vor Augen, andere verwechseln die Hauptwache mit der Zeil. Wieder andere gehen davon aus, mit der Verabredung sei das Café Hauptwache gemeint. Oder auch die Standuhr dahinter. “Die Uhr an der Hauptwache, unter der sich jeder von uns schon einmal verabredet hat, geht weiter ihren Gang …”, schwärmte der Chronist des Frankfurter Anzeigers im Juli 1944. Da war das Wachengebäude nach den verheerenden Bombenangriffen ein spitzgiebliges Gerippe und die Stadt sah sich bis ins Mark getroffen. Wie sehr, das zeigte sich erst einige Jahre später, als das schnell rekonstruierte Schmuckstück dieser barocken Wache total die Fassung verlor: Überall wo es zuletzt von prächtigen Palais’ und Geschäftshäusern umstanden gewesen war, kamen neue Fahrbahnen für Autos hin. Dazu wurden die Frontlinien der Grundstücke, etwa am Roßmarkt, begradigt und bis zu 22 Meter zurückversetzt. Als um 1950 alle Trümmer in der Nähe weggeräumt waren, stand die Hauptwache als Haltestelle für die Straßenbahn allein in der Gegend. Linie 10, Linie 12: Ein Zug nach dem anderen reihte sich vor der Bogenhalle auf, wo die Fahrgäste wartend Schlange standen. (via Frankfurt Story » Das FR-Blog zur Frankfurter Stadtgeschichte » Hauptwache)

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Vor einem Jahr
  • 24.05.2017 Keine Beiträge an diesem Tag.


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